Autor: Sebastian

  • Heimatcode (Identicons) (2023-2025)

    Heimatcode (Identicons) (2023-2025)

    Algorithmisches Symbolsystem zur visuellen DifferenzierungDas Projekt „Heimatcode / Identicons“ entwickelt ein modular aufgebautes, nichtsprachliches Zeichensystem aus einfachen Schwarz-Weiß-Formen. Basierend auf wenigen grafischen Grundelementen entstehen über 250.000 eindeutig unterscheidbare Variationen – rein visuell und semantisch neutral. Konzipiert wurde das System zur Kennzeichnung großer Objektmengen, z. B. in Lagerhaltung, Logistik oder künstlerischen Archiven. Als „Proof of Concept“ dient…

  • Das Wunder Rosemarie

    Das Wunder Rosemarie

    2022, Wiederaufnahme 2025 In Das Wunder Rosemarie von Manuel Kreitmeier verkörpert Sebastian Ridder den „letzten Kunden“ in einer bitterbösen Satire über Aufstieg und Fall der legendären Frankfurter Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt. Das Stück rekonstruiert den letzten Tag ihres Lebens und entlarvt mit schwarzem Humor und präziser Gesellschaftskritik die Doppelmoral der jungen Bundesrepublik. In der gefeierten Inszenierung…

  • Default Identity (2021-2024)

    Default Identity (2021-2024)

    Video-Loop-Serie zur digitalen Transformation von Geschlecht und RolleIn dieser Videoinstallation wird der Künstler mithilfe der Reface-App digital in ikonische weibliche Pop- und Filmfiguren versetzt. Trotz wechselnder Kostümierung bleibt das eigene Gesicht stets sichtbar – als subversiver Anker inmitten hyperinszenierter Identitäten. Die 95 Kurzclips entstehen im Spannungsfeld von Spiel, Kontrolle und digitalem Selbstversuch. Die Arbeit kommentiert…

  • FOTO! Vernissage am 22.10.

    FOTO! Vernissage am 22.10.

    22.10. – 22.11.24 Künstlerische Fotoarbeiten von Studierenden der PH Freiburg Mit Arbeiten von: Adina Asbeck, Danja Berenz, Paulina Bentz, Julius Buhl, Annabelle Fischer, Leoni Fritsch, Anne Geschwandtner, Carolin Hahn, Luzia Klenk, Mascha Matysiak, Linda Metz, Romina Niggl, Sebastian Ridder, Melinda Uhl Eröffnung: Dienstag 22.10. / 18:00 Uhr Foyer des Instituts der Bildenden Künste

  • Tigermücken aus unethischer Sammlung (2024)

    Tigermücken aus unethischer Sammlung (2024)

    Objekt im elektrischen Kodak-Dia-Betrachter, Insekten, Eierschalen, Kleber, Folie Diese Dia-Objektarbeit vereint präparierte Tigermücken, Eierschalen und Haushaltsmaterialien zu einer durchlichtbaren Miniaturlandschaft, präsentiert in einem alten elektrischen Kodak-Dia-Betrachter. Die fragile Komposition erinnert an naturkundliche Präparate, verweigert sich jedoch deren Objektivität durch ihre bewusst subjektive, fast alchemistische Ästhetik. Die Arbeit steht exemplarisch für den experimentellen Umgang des Künstlers…

  • Kafka Portrait (2024)

    Kafka Portrait (2024)

    Schreibmaschine auf Papier, A2, Unikat In dieser Arbeit entsteht das Porträt Franz Kafkas nicht durch zeichnerische Mittel, sondern allein durch Zeichen im wörtlichen Sinn: Typenanschläge auf einer mechanischen Schreibmaschine. Zeile für Zeile setzt sich das Antlitz des Autors zusammen – nicht durch Darstellung, sondern durch Einschreibung. Der Bildträger wird zur Seite, die Seite zur Bühne…

  • Universum (2024)

    Universum (2024)

    Objektarbeit: geöffnete Walnussschale, entfernte Samenhaut Mit chirurgischer Präzision wurde eine Walnuss entlang ihrer natürlichen Trennlinie geöffnet, entkernt und von ihrer inneren Membran befreit. Was bleibt, ist eine Hülle und der nackte Kern – reduziert auf Form und Struktur – und doch aufgeladen mit Bedeutung. In ihrer stillen Präsenz wird die Nussschale zur Denkfigur für das…

  • Synth Photography (2022–2024)

    Synth Photography (2022–2024)

    Coffeetablebook zu KI-generierten Bildern und medialer Transformation Synth Photography ist eine fortlaufende Serie, die an der Schnittstelle von menschlicher und maschineller Wahrnehmung im Zeitalter synthetischer Bildproduktion operiert. Mittels Text-zu-Bild-KI erzeugt der Künstler Bilder, die bewusst mit fotografischen Konventionen spielen – sie imitieren, verfremden oder unterlaufen diese und erzeugen dabei eine Ästhetik zwischen Verheißung und Irritation.…

  • Titanic

    Titanic

    In TITANIC von Manuel Kreitmeier steht Sebastian Ridder als Ausguck Frederick Fleet auf der Bühne – jener Mann, der den tödlichen Eisberg zuerst entdeckte. Das dokumentarische Theaterstück verzichtet bewusst auf Hollywood-Romantik und erzählt die wahre Geschichte des Untergangs der Titanic anhand originaler Zeugenaussagen der Überlebenden. Mit eindringlicher Live-Musik und präziser Inszenierung entsteht ein beklemmendes Bild…

  • Kaspar Sternenkind

    Kaspar Sternenkind

    In Kaspar Sternenkind von Manuel Kreitmeier spielt Sebastian Ridder die Rolle der schillernden Trisha Horowitz in einer bitter-satirischen Parabel auf Ruhm, Medienhype und Selbstvermarktung im digitalen Zeitalter. Inspiriert von der Geschichte Kaspar Hausers erzählt das Stück vom Aufstieg und Fall moderner Medienfiguren – vom Kinderstar zum tragischen Opfer öffentlicher Aufmerksamkeit. In einer liebevoll ausgestatteten Open-Air-Inszenierung…